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"THEOLOGIE DER FRAU" NICHT GENUG!

01.07.2014. Das Plädoyer von Papst Franziskus für eine „Theologie der Frau“ hält PI-Vorsitzender Helmut Schüller für zu kurz gegriffen.

„Wir brauchen keine theologische Abhandlung von Männern über die Frau. Wir brauchen eine Kirche, die durch Männer und Frauen ebenbürtig geleitet und repräsentiert wird“, so Schüller. 

„Solange die katholische Kirche in ihren eigenen Strukturen die biblische Grundbotschaft – dass Männer und Frauen gemeinsam Bild Gottes sind – nicht berücksichtigt, leidet sie an einem Körpersprachfehler: Sie sagt das eine und lebt das andere. Frauen werden in unserer Kirche systematisch diskriminiert – im Widerspruch zur Lehre Jesu. Diesen Zustand ändern wir nicht mit theologischen Debatten, sondern nur mit echten Strukturreformen.“

Die Hoffnung, dass sich unter Papst Franziskus Türen für eine gleichberechtigte Stellung der Frau in der katholischen Kirche öffnen könnten, gibt Schüller dennoch nicht auf: „Wenn unsere Bischöfe endlich aufwachen und Papst Franziskus aktiv darin unterstützen, die Kirche wieder zu den Menschen zu bringen, dann kann es auch gelingen, die katholische Kirche in eine jesusgemäße Zukunft zu führen“, so der Vorsitzende der Pfarrer-Initiative.

Papst Franziskus hatte sich im Sonntags-Interview mit der römischen Tageszeitung „Il Messaggero“ dafür ausgesprochen, die Frauenfrage in der Kirche zu vertiefen und dafür plädiert, intensiver an einer „Theologie der Frau“ zu arbeiten.

Frieden jetzt – in der Welt und in der Kirche!

“Echter und dauerhafter Friede ist möglich und gemeinsam können wir ihn aufbauen.”  (Schlussdokument der Bischofssynode 2021-2024, Abs.2)

Juni 2025 | Die Pfarrer-Initiative begrüßt – wie auch die übrigen katholischen Reformbewegungen in Österreich – die Ankündigung von Papst Leo XIV., sich vor allem für Frieden einzusetzen. Für einen Frieden, der nicht bloß das Schweigen von Waffen oder die Abwesenheit von Krieg ist, sondern eine Frucht der Gerechtigkeit, die auf Grundlage der Menschenrechte vor allem ein gutes Leben für alle Menschen will, die demokratische Beteiligung aller an politischen Entscheidungen, Gleichstellung zwischen den Geschlechtern und Inklusivität für Minderheiten und Zugewanderte.  

"MESSE AM RAND": PI TROTZT BISCHOFSVERBOT

27.09.2014. Trotz Bischofsverbots unterstützt die PI die "Messe am Rand“ für wiederverheiratete Geschiedene, Homosexuelle und Alleinerziehende im steirischen Kirchberg/Raab.

Vom Hören ins Handeln! Zur Nationalen Synthese zum synodalen Prozess

Innsbruck, Wien, 22.09.22 | Anlässlich der Veröffentlichung der Nationalen Synthese zum synodalen Prozess haben die österreichischen Kirchenreformbewegung eine Presseaussendung verfasst, in der sie konkrete "Handlungstexte" zur raschen Umsetzung der benannten Reformanliegen fordern.