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Wir trauern um Prof. Dr. Hans Küng

Helmut Schüller und Hans Küng bei der Verleihung des Herbert-Haag-Preises an die PI am 23.4.2012
Helmut Schüller und Hans Küng bei der Verleihung des Herbert-Haag-Preises an die PI am 23.4.2012

Wien, 6.4.2021 | Mit unzähligen Menschen innerhalb und außerhalb der katholischen Kirche teilt die Pfarrer-Initiative die Betroffenheit über den Tod des großen und prophetischen Theologen Hans Küng und darüber, dass seine wichtige Stimme zu wichtigen Themen und Fragen der Kirche und unserer Zeit ab nun nicht mehr zu hören sein wird.

Nicht zuletzt auch sein intensiver Einsatz für das Bewusstmachen des gemeinsamen Ethos der Religionen der Welt wird gerade in einer Zeit fehlen, in der der Brückenbau zwischen den Religionen ungebrochen wichtig bleibt.

Hans Küng hat unsere Pfarrer-Initiative von Anfang an unterstützt und in schwierigen Auseinandersetzungen mit der Kirchenleitung verteidigt. Dies kam besonders auch bei der Verleihung des Herbert-Haag-Preises 2012 an die Pfarrer-Initiative zum Ausdruck, bei der er uns in seiner Laudatio Mut gemacht hat, den begonnen Weg zuversichtlich weiter zu gehen.

Wir fühlen uns dem geistlich-theologischen Vermächtnis von Hans Küng verpflichtet und werden uns weiterhin für eine Reform unserer Kirche einsetzen, die ihm ein lebenslanges Anliegen war.

PAPST ZU NUNTIEN: "SCHLAGT GUTE HIRTEN VOR"

22.06.2013. Papst Franzsikus wünscht sich Bischöfe, die "nahe bei ihren Gläubigen sind". Das sei das erste Kriterium: Hirten nah beim Volk. Die brauchen wir.

www.erzdiözese-wien.at

 

OFFENER BRIEF DER DEUTSCHSPRACHIGEN PFARRER-INITIATIVEN ZUR FAMILIENSYNODE

01.10.2014. Ausgangspunkt der synodalen Beratungen muss die unbedingte Anerkennung und Wertschätzung des Lebens und der Erfahrungen aller Ehepaare, Familien und Menschen in Beziehungen sein. Besonders der persönlichen Gewissensentscheidung muss im Sprechen und Leben der Kirche ihr rechtmäßiger Ort zurückgegeben werden.

Frauen als Lektoren und Akolythen

Rom 11.02.2021 | Mit Schreiben vom 10. Jänner 2021 änderte Papst Franziskus einen Kanon des Kirchenrechts und ermöglicht damit die Beauftragung von Frauen zum Lektoren- und Akolythendienst auf Lebenszeit. Durch die Abänderung von Kanon 230 §1 des Kirchenrechts (CIC) können nun nicht nur Männern, sondern auch Frauen die Dienste des Lektors und Akolythen auf Dauer übertragen werden. Die Beauftragung erfolgt durch einen liturgischen Ritus.