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Vom Hören ins Handeln! Zur Nationalen Synthese zum synodalen Prozess

Innsbruck, Wien, 22.09.22 | Anlässlich der Veröffentlichung der Nationalen Synthese zum synodalen Prozess haben die österreichischen Kirchenreformbewegung eine Presseaussendung verfasst, in der sie konkrete "Handlungstexte" zur raschen Umsetzung der benannten Reformanliegen fordern.

Die Kirche in Österreich lebt!

Viele Österreicher*innen haben sich mit ihren Wünschen zur Gestaltung der Katholischen Kirche im Rahmen des „Synodalen Prozesses“, den Papst Franziskus gestartet hat, zu Wort gemeldet. Das ist ein gutes Zeichen.

Der Österreich-Bericht zum Synodalen Prozess wird nun an die Europäische Bischofskonferenz weitergeleitet. Er zeigt deutlich, dass das Kirchenvolks-Begehren, das 1995 in Österreich über eine halbe Million Unterschriften bekam, schon damals die richtigen Forderungen stellte, die noch heute von einer großen Mehrheit der Kirchenbürger*innen unterstützt werden.

Viele dieser Reformanliegen können auch schon in Österreich angegangen werden:

  1. Mitsprache und Mitentscheidung auf allen Ebenen für alle Kirchenbürger*innen, also Gewaltenteilung und partizipative Leitung. Höhere Leitungsämter nicht mehr an Weihe und Geschlecht koppeln. Kein Veto-Recht für Kleriker auf allen Ebenen
  2. Geschlechtergerechtigkeit in allen Gremien, in der Liturgie und in der Sakramentenspendung
  3. Menschen nicht mehr auf Grund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Handlungen vom kirchlichen Leben ausschließen, also Sexualität moralisch umfassender bewerten und danach handeln
  4. Allen Menschen die freie Form ihrer Lebensform zugestehen, auch Priestern; viele Gemeindemitglieder tun das schon lange…

Nun braucht es klare Entscheidungen und mutige Schritte!

Diese Forderungen brauchen nun „Handlungstexte“. Was jetzt in Österreich umgesetzt werden kann und soll, muss in konkreten und nachvollziehbaren Schritten festgelegt und von der Kirchenleitung unterschrieben werden.

Die Leitung der Kirche muss in naher Zukunft durch einen SYNODALEN RAT passieren, mit gleichem Stimmrecht für Kleriker und Nicht-Kleriker (ohne Sperr-Minorität). Dieser Synodale Rat ist zu etablieren und soll umgehend seine Arbeit im Interesse der lebendigen österreichischen Kirche aufnehmen!

Pressekontakt: Dr. Martha Heizer, 0650 4168500, martha@heizer.at

  • v.l.n.r.: Wiener Pastoraltheologin Prof.in Regina Polak, Erzbischof Franz Lackner (Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz), Innsbrucker KPH-Rektorin Petra Steinmair-Pösel | Foto: Michaela Greil

    v.l.n.r.: Wiener Pastoraltheologin Prof.in Regina Polak, Erzbischof Franz Lackner (Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz), Innsbrucker KPH-Rektorin Petra Steinmair-Pösel | Foto: Michaela Greil

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27.09.2014. Trotz Bischofsverbots unterstützt die PI die "Messe am Rand“ für wiederverheiratete Geschiedene, Homosexuelle und Alleinerziehende im steirischen Kirchberg/Raab.

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Stellungnahme zur "Instruktion zur pastoralen Umkehr der Pfarrgemeinden"

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